Zwischen Klausuren, Gesetzesbüchern und kleinen Erfolgen

Hallo ihr Lieben! 😊

Ich melde mich mal wieder aus dem Paragrafendschungel und Klausurenwahnsinn. Mittlerweile habe ich zwei Blöcke meines Klausurenpräsenzkurses hinter mir und kann kaum glauben, dass der August schon fast wieder vorbei ist. Die Zeit vergeht wirklich unglaublich schnell!

Ich finde es tatsächlich sehr schön, im Präsenzkurs mit anderen zu sitzen, die gerade in einer ganz ähnlichen Situation sind. Man kann sich austauschen, Erfahrungen teilen und bekommt ganz nebenbei auch den ein oder anderen hilfreichen Tipp. Gerade beim Thema Gesetzetransport habe ich schon einiges dazugelernt.

Wie schon zuvor fahre ich für den Kurs immer mit dem Zug nach Hamburg. Am ersten Tag hatte ich dabei allerdings ein kleines Problem, denn mein kleiner Handgepäckskoffer hat sich für den Transport der Gesetzessammlungen als nicht ganz optimal herausgestellt. Vielleicht kennt ihr das Problem auch: Beim Transport werden die Griffregister gerne einmal geknickt oder verbogen.

Ein Kollege aus dem Kurs hatte dafür eine richtig clevere Idee, die er sich wohl abgeschaut hatte: Er hat Pappkarton in den Umschlag der Gesetzessammlungen geklebt, sodass die Griffregister beim Transport geschützt sind. Solche Einlagen gibt es wohl auch von Steinfacher zu kaufen, aber ich habe es jetzt einfach selbst mit etwas Pappe ausprobiert – und es funktioniert wirklich wunderbar! 📚

Ich habe die Pappe allerdings nicht eingeklebt, da ich nur seitlich Griffregister habe und die Pappe dadurch nicht verrutschen kann. Mein Kollege hat zusätzlich oben und unten Griffregister für verschiedene Schemata und benötigt deshalb vermutlich die Befestigung. Falls ihr also auch schon einmal Probleme mit geknickten Griffregistern beim Transport hattet, kann ich diese kleine Lösung wirklich nur empfehlen.

Was ich außerdem festgestellt habe: Wenn man mit einem Laptop schreibt, wird der Platz auf dem Tisch deutlich begrenzter – selbst wenn man eine separate Tastatur verwendet. Zu Hause schreibe ich immer am PC mit einem Monitor. Dadurch kann ich meine Gesetzessammlungen direkt vor mir aufstellen, weil der Monitor entsprechend hoch ist. Mit dem Laptop funktioniert das leider nicht so gut. Die Gesetze kann ich eigentlich nur links und rechts neben mir positionieren, wodurch dann immer eines der Bücher ziemlich weit entfernt liegt.

Ich habe deshalb schon darüber nachgedacht, ob es erlaubt wäre, einen Laptopständer mit in die Prüfung zu nehmen. Soweit ich gehört habe, gibt es hierzu je nach Steuerberaterkammer wohl bereits entsprechende Regelungen im Hilfsmittelerlass. Das muss ich mir auf jeden Fall noch genauer anschauen.

Kommen wir aber zum vermutlich spannendsten Teil: den ersten Ergebnissen. Von meinen sechs Klausuren habe ich mittlerweile fünf Noten bekommen. Und was soll ich sagen? Außer einer habe ich tatsächlich alle Klausuren mit 5,0 nicht bestanden. 😅 Allerdings fehlten mir dabei immer nur ein bis zwei Punkte bis zur 4,5, weshalb ich mir aktuell noch gar nicht allzu viele Gedanken darüber mache.

Meine letzte gemischte Klausur habe ich sogar mit 48,5 Punkten bestanden, und das hat mich wirklich sehr positiv gestimmt. Ich baue momentan fest darauf, mit der gemischten Klausur eine 4,0 zu erreichen, um die beiden anderen Klausuren ausgleichen zu können. Gerade in Bilanz schneide ich tendenziell etwas schlechter ab.

Mit jeder neuen Klausur, die ich schreibe, lerne ich außerdem wieder neue Kleinigkeiten, auf die ich in Zukunft achten muss. Genau darauf hoffe ich auch für die eigentliche Prüfung: dass ich aus all diesen Fehlern lerne und sie mir dann im Ernstfall nicht mehr passieren. 💪

Soweit erst einmal von mir! Ich hoffe, ihr bleibt ebenfalls fleißig dabei und lasst euch von den ersten Ergebnissen nicht zu sehr entmutigen. Wir bleiben dran! 😊

Ein Beitrag von:

  • Moin liebe Leute! Ich bin Cindy, 29 Jahre jung und wohne in der wunder­schönen Nord­heide. Ziel des Aben­teuers: Steuer­bera­ter­prüfung 2026/27. Und ja, der Weg dort­hin war jetzt schon so eine Art Achter­bahn­fahrt....

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