Hallo ihr Lieben,
schon wieder ist eine Woche vergangen und ich kann ehrlich sagen: Mental geht es mir deutlich besser.
Nachdem ich letzte Woche meinen Blogeintrag geschrieben und mir den ganzen angestauten Stress von der Seele geweint hatte, war es fast so, als hätte jemand einen Schalter umgelegt. An dieser Stelle möchte ich mich auch noch einmal ganz herzlich bei allen bedanken, die mir so liebe und aufbauende Kommentare geschrieben haben. Eure Worte haben mir wirklich unglaublich gutgetan.
Rückblickend merke ich, wie wichtig es war, meine Sorgen und Ängste aufzuschreiben. Allein sie in Worte zu fassen, hat mir geholfen, meine Gedanken zu ordnen. Heute kann ich auf den Eintrag zurückblicken und erkennen, wie sehr mich meine Ängste in diesem Moment eingenommen hatten. Ich hatte einen regelrechten Tunnelblick und konnte mich nur noch darauf konzentrieren, dass ich von meinem Plan abgewichen war. Alles andere habe ich in diesem Moment komplett ausgeblendet.
Durch das Schreiben konnte ich meine Gefühle reflektieren und wieder etwas Abstand gewinnen. Mein Blick hat sich geöffnet und ich sehe jetzt, dass ich noch viele Möglichkeiten habe. Es ist noch lange nicht alles verloren – eigentlich beginnt der Kampf jetzt erst richtig.
Ich bin momentan motivierter denn je und möchte in den kommenden Wochen wirklich alles geben, damit ich am Ende nichts bereuen muss.
Außerdem steht endlich ein weiterer Meilenstein bevor: Nächste Woche ist meine letzte Arbeitswoche, bevor die Freistellung beginnt. Ich kann es kaum erwarten, mich dann vollständig auf die Prüfungsvorbereitung konzentrieren zu können.
In dieser Woche habe ich mir jeden Tag nach der Arbeit noch einmal die Videos zur Umsatzsteuer angesehen. Und ich muss sagen: Beim zweiten Durchgang – und vor allem mit dem Wissen, wie die Klausuraufgaben aufgebaut sind – haben viele Zusammenhänge endlich Klick gemacht. Ich habe mir inzwischen auch eine Liste mit Themen erstellt, die ich gezielt wiederholen möchte. Die Umsatzsteuer stand dabei ganz oben.
Gerade in den Klausuren fiel es mir bisher unglaublich schwer, einen Einstieg zu finden. Im Unterricht wirkte alles logisch und nachvollziehbar, aber die eigentliche Herausforderung bestand darin, aus den Textziffern den relevanten Sachverhalt herauszulesen und richtig einzuordnen. Eine neue Umsatzsteuerklausur habe ich zwar noch nicht geschrieben, aber ich hoffe sehr, dass mir der Einstieg jetzt leichter fallen wird.
Auf meiner Wiederholungsliste stehen außerdem einige Themen, die ich zwar grundsätzlich verstehe, bei denen ich aber oft nicht weiß, wie ich den Sachverhalt sauber strukturiert aufs Papier bringen soll. Geht es euch dabei ähnlich?
Bei mir betrifft das zum Beispiel die Betriebsveräußerung, das Ertragswertverfahren, das steuerliche Einlagenkonto sowie die Umwandlungsfälle bei Personengesellschaften. Ich denke, ich werde mir hierzu noch einmal intensiv die Musterlösungen ansehen und versuchen, die jeweiligen Lösungsschemata zu verinnerlichen.
Und dann wäre da noch das Bewertungsgesetz… Ehrlich gesagt bringt mich das regelmäßig an meine Grenzen. Warum gibt es dort eigentlich gefühlt unendlich viele Anlagen, zwischen denen man ständig hin- und herblättern muss?
Jetzt geht es für mich aber erst einmal wieder an die nächste sechsstündige Klausur. Kaum zu glauben, dass ich inzwischen schon bei Klausur Nummer 13 angekommen bin. Die Zeit vergeht wirklich unglaublich schnell.
Ich wünsche euch ganz viel Erfolg für eure eigene Vorbereitung. Wir schaffen das – Schritt für Schritt.
Bis zum nächsten Mal!
Cindy