Das war Tag 2 – schriftliches Examen 2026

Tag 2/3 ist geschafft.

Nach heute weiß ich auch wieder, wieso ich in diesem Jahr erst am Freitag die Heimfahrt antrete. Gestern war ich schon ko, aber es ging noch, abends war mir tatsächlich etwas langweilig. Aber heute? Ich bin einfach nur fertig und müde.. schlafen ist aber noch nicht drin. Wenn ich jetzt ein Nickerchen mache, dann bin ich nachher hell wach.

Wie war Tag 2? Also vom Gefühl her besser im Vergleich zu gestern. Aber wenn man sich austauscht, etwas anderes liest und hört kommen schnell wieder Zweifel in einem hoch. Habe ich das doch falsch? Wie viele Punkte gibt es dafür wohl? Fragen über Fragen, die eh erst im Dezember mit einem Ergebnis beantwortet werden.

Inhaltlich hat Cindy schon vieles genannt. Ich bin mit dem KSt Teil zur Neugründung gestartet, habe dann die Organschaft in der GewSt und die Beurteilung der KG gemacht. Schon ein straffes Programm, aber machbar. Zumal GewSt und Organschaft zumindest bei Markus Nöthen ein großer Tipp für dieses Jahr war. An der Stelle vielen Dank für die klasse Vorbereitung! Ohne Sie wäre das sicher nicht so gewesen.

Danach habe ich mich mit der Einkommensteuer und Sachverhalt 1 beschäftigt. Viele Klassiker waren drin, die BAS habe ich bei meiner Freude über die vorweggenommene Erbfolge leider übersehen (ärgerlich 🙁 ).

Die letzte Stunde habe ich dann noch Sachverhalt 2 gemacht – glücklich darüber, dass es kein DBA gab. Denn leider kann ich das nie richtig lesen. Und auch hier “Danke” an Markus Nöthen, Wegzug gerade noch im Crashkurs gemacht.

Das es dort unter anderem Zinsen aus der Schweiz oder Vermietungen aus Hongkong gab fande ich OK, auch die Krypto war nicht das Problem – betreffendes BMF Schreiben zu finden schon eher, das hatte ich leider nicht mit einem Fähnchen markiert. Der Zufall und ein bisschen blättern haben dann aber geholfen.

Also vieles, was man schon mal hatte, aber auch das wissen, das nicht alles perfekt gelöst ist.

Bin ich zufrieden – egal was andere haben oder nicht – ich bin heute zufrieden. Mit mir selbst, meiner Leistung und dem wissen, alles aufs Papier gebracht zu haben, was ich konnte.

Hat es gereicht? Da wäre wohl die Frage für was genau. Eine 4,5 möglich. Eine 5,0 möglich. Man weiß nicht, was mit wie vielen Punkten heute bewertet wird.

Wie ist es euch ergangen? Was habt ihr heute für ein Gefühl?

Jetzt heißt es Film und Serie schauen, später nochmal das Fehlerheft rausholen und dann hoffen, das morgen Themen dran kommen, die gnädig sind.

Auf jeden Fall gibt es morgen ganz viel ABBA – alle Insider wissen Bescheid 😉

Ein Beitrag von:

  • Hallo zusammen. Mein Name ist Vanessa, ich bin 28 Jahre alt und wohne in Osna­brück. Ich möchte euch auf diesem Blog einen Einblick in meine Vor­berei­­tung auf die Steuer­­berater­­prüfung 2025/2026 geben und zeigen, dass …

Kommentare zu diesem Beitrag:

Ein Kommentar

  1. Fühl ich total. Der Nöthen hatte echt ein paar Volltreffer – auch die Abfindung war bei ihm meine ich irgendwie drin; zumindest kam mir das bekannt vor.

    Insgesamt fand ich die Klausur eigentlich fair. Ich bin auch mit KSt / GewSt gestartet und habe ich mich eigentlich recht wohl gefühlt. Das meiste kam mir grob bekannt vor. IntStR war auch in Ordnung. Bei den Kryptowährungen hatte ich zum Glück auch das BMF-Schreiben noch gefunden und sogar der Aktienfond lief über das InvStG halbwegs.

    ESt Sachverhalt 1 habe ich dann als letztes gemacht. Ich kann aber gar nicht einschätzen wie das lief (reine ESt war auch immer mein großer Schwachpunkt). Zumindest die §19 EStG Dinge sollten hoffentlich etwas Punkte bringen. An der BAS bin ich auch erst vorbeigerauscht – die ist mir dann 25 Minuten vor Schluss glücklicherweise doch noch aufgefallen, aber um da viel zu retten, war die Zeit dann etwas knapp.

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