Tag 1/3 ist geschafft.
Wie ist das aktuelle Wohlbefinden?
Ich muss sagen, ich weiß es ja nicht so genau.
Fangen wir mal mit dem Teil, mit dem ich angefangen habe. Wobei – eins noch vorab. Ja es dürfen sich jetzt gerne wieder alle aufregen, die sagen warum muss man jetzt darüber schreiben, fokussiere dich lieber auf Tag 2 etc. Ich kann verstehen, wenn ihr das anders machen würdet. Aber mir hilft es darüber zu schreiben, es hilft mir mit dem Tag abzuschließen und dann den Fokus auf morgen zu legen. Also wird es hier an allen drei Tagen was zu lesen geben.
Aber nun zurück zum Thema.
Angefangen mit der ErbSt war ich damit ganz zufrieden. Innerhalb der Schenkung von Vater an Tochter ist ein Einzelhandel verschenkt worden, dieser musste gesondert festgestellt werden (vETW und Substanzwert), innerhalb des Einzelhandels war noch ein Grundstück zu bewerten. Die Tochter musste noch eine Zahlung in Raten leisten, hatte Notar- und Rechtskosten und früher im Jahr eine Smartwatch geschenkt bekommen. Der Teil war für mich in Ordnung, nach 2 1/2 Stunden fertig und mich kurz gefragt ob ich alles habe – normalerweise bin ich nicht so gut durchgekommen.
Dann ging es weiter mit Umsatzsteuer und joar da habe ich mich kurz gefragt ob ich die Klausurerstellerin dachte wir langweilen uns an Tag 1. Es gab viel Text – und viele Punkte für Teilziffer 1 (um die 26 waren es glaube ich). 3 Punkte gab es für eine kurze Stellungnahme zur Unternehmereigenschaft, das war ja noch klar. Danach wurde es bei mir und in meiner Lösung etwas chaotisch. Grundstück gekauft und fertig gebaut, erst Absicht zu Vermietung an Umsätze die steuerfrei sind, dann doch nicht, dann nur 50% im BV und wozu brauchte der Steuerpflichtige dann noch ein Motorrad, das er in Wien gekauft hat und mit seinem Umsatz verrechnet hat? Ich kann diesen Teil und was ich daraus gemacht habe nur ganz scher einschätzen – manche Sachen waren logisch, andere nicht. Damit habe ich dann noch mal 2 1/2 Stunden verbracht.
Und dann, dann hatte ich tatsächlich noch eine Stunde für AO. Die mir aus dem letzten Jahr folgen wissen, dass ich mit AO nicht viel anfangen kann, also eigentlich so gar nichts. Ich habe zu Aufgabe 1 noch ein paar Dinge die mir so eingefallen sind aufs Papier gebracht, habe dann noch was in der Umsatzsteuer ergänzt und dann waren 6 Stunden auch schon rum.
Fazit: Keine Ahnung ob das für mein Ziel 5,0 (ja reicht an sich nicht, Tag 2 und 3 liegen mir aber mehr) gereicht hat. Zur Sicherheit strengen wir uns morgen und Donnerstag nochmal etwas mehr an.
Wie lief es bei euch? Wer mag kann gerne mal in die Kommentare schreiben.
Ich mache mir jetzt einen Film an, bevor nachher noch einmal das Fehlerheft für morgen durchgelesen wird.
8 Kommentare
Liebe Vanessa,
vielen Dank für Deine Insights zu Tag 1. Gerade Umsatzsteuer stellte sich in vergangenen Jahren (letztes Jahr fand ichs absolut fair und übersichtlich) doch sehr häufig als unübersichtlich und nervenaufreibend dar.
Was war denn das Thema in AO?
Viel Erfolg in den nächsten beiden Tagen!
Ja das war es dieses Jahr auch. Viel Text und viele Handlungen auf einmal. Da musste man schon schauen, das man auch alles zusammenhält. Und dann noch mit einer Zimmerei und Bauleistungen – wie gesagt, das war eher so lala.
In AO habe ich leider keinen besonders großen Plan 🙂 ich kann dir sagen das den ich den Einspruch Wiedereinsetzung geprüft habe, aber das wars dann auch schon 🙂
Insgesamt hab ich das recht ähnlich empfunden.
ErbSt fand ich total fair, war auch sehr dran an meiner Vorbereitung und ohne große Überraschungen.
USt fand ich von der Aufgabenstellung super unangenehm, weil man da erstmal diesen riesigen Sachverhalt durchlesen musste, was ja für USt jetzt nicht so gewöhnlich ist. Ich wollte eigentlich sogar mit USt anfangen, aber habe dann bei der Durchsicht der Klausur auf Vollständigkeit sofort gedacht, dass das ganz wild aussieht und bin dann doch mit ErbSt gestartet. Aber rein inhaltlich fand ich USt dann doch gar nicht so schlimm. Keine Ahnung aber was diese zweite Aufgabe mit gefühlt 2,5 Seiten für 6 Punkte sollte… Das hätte man sich auch sparen können.
AO hat gar nicht gefunkt. Ich habe gar keinen Zugang gefunden und ziemlich Blind versucht Normen rauszusuchen die irgendwie passen könnten. Da hatte ich mir tatsächlich Hoffnung auf mehr gemacht, weil bei mir AO in der Vorbereitung häufiger ganz gut (für AO-Verhältnisse) lief, aber heute wollte es einfach nicht.
Bei mir etwas anders als bei dir: Tag 1 hätte ich eigentlich als besten Tag für mich eingeschätzt und wollte mir daher etwas Puffer aufbauen. Das hat denke ich nicht so gut geklappt, aber wirklich schlimm war es auch nicht.
Ich habe die zweite Aufgabe auch nicht mehr gemacht in USt. Da habe ich doch ausnahmsweise versucht noch Punkte in AO zu holen 🙂 Da habe ich sonst ja immer nur 0 Punkte, aber vielleicht sind es diesmal ja auch ein paar geworden. Aber viel kann ich zu AO sonst leider nicht sagen, bei mir springt der Funke da nie über.
Für den Puffer kann es ja auch an Tag 2 und Tag 3 noch reichen. Wie war den Tag 2?
Schönen gute Tag,
ja ich habe das genauso empfunden. Alle Dozenten haben dazu geraten mit USt anzufangen. Aber das war dieses Jahr eine Katastrophe. Viel habe ich nicht gewusst.
Erbschaftsteuer war okay. AO ging auch einigermaßen, allerdings hat mir dazu die Zeit nicht mehr gereicht.
Viele Dozenten sagen auch, man soll mit AO anfangen. Aber ich glaube am Ende sollte man es immer so machen, wie man sich selbst wohl fühlt. Auch wenn Tag 1 nicht so pralle war, ist noch nichts verloren. Wie war den Tag 2 bei dir?
Kopf hoch an alle und Mund abwischen. Weiter geht es mit Tag 2 und 3. Kämpfen bis zum Schluss und um jeden Punkt kämpfen. Ich war letztes Jahr im Examen und es hat gerade so gereicht für eine 4,5 und die mündliche mit der entsprechenden Vorbereitung ist auch mit 4,5 gut machbar. Ich drück allen ganz Fest die Daumen das Tag 2 und 3 gut läuft und euch die Themen liegen.
So ist es! Nach Tag 1 ist noch nichts verloren. Und man weiß nie, wie viele Punkte es gibt.